Das Land Niedersachsen stellt zusätzliche Mittel in Höhe von rund 627 Millionen Euro für Bau-, Modernisierungs- und Ausstattungsmaßnahmen an Hochschulen und Forschungseinrichtungen bereit.
Von dem Investitionsprogramm profitieren die Carl von Ossietzky Universität mit 34,3 Millionen Euro, die Jade-Hochschule mit 29,5 Millionen Euro und die Landesbibliothek mit 18,55 Millionen Euro. Insgesamt fließen knapp 82,5 Millionen Euro nach Oldenburg.
Ulf Prange begrüßt die Investitionen als wichtiges Signal für den Hochschul- und Wissenschaftsstandort Oldenburg:
„Die Investitionen des Landes stärken den Wissenschaftsstandort Oldenburg nachhaltig. Das Fördergeld sorgt für moderne Gebäude, sichere Labore, leistungsfähige technische Infrastruktur und gute Lern- und Arbeitsbedingungen. Dies ist entscheidend dafür, dass Studierende, Forschende und Beschäftigte hier gute Rahmenbedingungen vorfinden“, erklärt Prange.
Der größte Einzelposten ist die dringend notwendige Sanierung der Mensa am Uhlhornsweg der Carl von Ossietzky Universität mit 24 Millionen Euro. Darüber hinaus werden unter anderem die Elektrotechnik der Bibliothek, die Infrastruktur am Standort Wechloy, die Fassaden sowie Brandschutz- und Schadstoffsanierungen in der Technischen Chemie gefördert. Auch die Sanierung des denkmalgeschützten Energielabors ist Teil des Programms.
Auch die Jade-Hochschule wird aus dem Investitionsprogramm unterstützt. Die Mittel verteilen sich auf die drei Standorte der Hochschule und ermöglichen wichtige Investitionen in Labore, Technik und Infrastruktur.
Die Landesbibliothek Oldenburg wird im Rahmen des Programms berücksichtigt. Für die Erweiterung der Magazinflächen stehen 18,55 Millionen Euro zur Verfügung.
Prange betont: „Die Landesbibliothek ist ein zentraler Bestandteil der wissenschaftlichen Infrastruktur in unserer Stadt. Die Förderung hilft dabei, die Landesbibliothek zukunftsfest aufzustellen“.
Die Mittel stammen aus dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität des Bundes. Gefördert werden landesweit unter anderem Neubauten, Sanierungen, moderne technische Ausstattung, energetische Verbesserungen sowie neue Lern-, Lehr- und Arbeitsräume. Insgesamt umfasst die Maßnahmenliste 143 Projekte, die schrittweise umgesetzt werden sollen.
„Wir müssen die Chancen aus den bereitstehenden Bundesmitteln konsequent nutzen. Entscheidend ist, dass das Geld dort ankommt, wo es gebraucht wird. Für Oldenburg bedeutet das: Investitionen in Bildung, Forschung, Klimaschutz und moderne öffentliche Infrastruktur“, erklärt Prange abschließend.