Oldenburger Kunstvereine erhalten Landesförderung

Die Oldenburger Landtagsabgeordneten Hanna Naber und Ulf Prange (beide SPD) haben aus dem Ministerium für Wissenschaft und Kultur erfahren, dass das Land Niedersachsen auch in diesem Jahr wieder Kunstvereine unterstützt. Der Oldenburger Kunstverein erhält eine Förderung in Höhe von 24.000 Euro, das Oldenburger Haus für Medienkunst wird mit 50.000 Euro unterstützt.

„Der Oldenburger Kunstverein als einer der ältesten Kunstvereine Deutschlands hat sich auf zeitgenössische Kunst spezialisiert und vernetzt so die lokale Szene und ermöglicht kulturelle Teilhabe. Wir freuen uns für den Kunstverein über die erneute Würdigung in Form einer Landesförderung“, so Hanna Naber.

„Das Haus für Medienkunst zeigt innovative und experimentelle Positionen der internationalen Gegenwartskunst, trägt so zu einem vielfältigen Kulturangebot in der Stadt bei und fördert den öffentlichen Diskurs über zeitgenössische Kunst und den kritischen Austausch.“, sagt Ulf Prange, kulturpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion.

Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur fördert im Jahr 2026

Ausstellungen und Kunstvermittlungsprogramme von 24 Kunstvereinen und vergleichbaren Einrichtungen aus ganz Niedersachsen mit insgesamt 900.000 Euro.

Gefördert werden Ausstellungsprogramme, die durch hohe künstlerische Qualität überzeugen und Vermittlungsangebote bieten, die über klassische Führungen hinausgehen. Zu den zentralen Kriterien gehören die überregionale Relevanz des Programms, die Auseinandersetzung mit aktuellen gesellschaftlichen oder kunstrelevanten Diskursen, innovative Formen der Kunstvermittlung sowie die Präsentation von Nachwuchskünstlerinnen und -künstlern.

Bei der Auswahl der geförderten Programme berät die Fachkommission Kunstvereine das Land Niedersachsen. Die Mitglieder der Fachkommission Kunstvereine sind Michael Arzt (HALLE 14 – Zentrum für zeitgenössische Kunst, Leipzig; Vorsitz), Stefanie Böttcher (Kunsthalle Mainz), Dörte Ilsabe Dennemann (Kunsthalle Mannheim), Gerrit Gohlke (Brandenburgischer Kunstverein, Potsdam) und Theresa Roessler (Westfälischer Kunstverein, Münster)


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