Niedersachsen darf nicht weiter Schlusslicht sein: Medizinstudienplätze endlich konsequent ausbauen – Ärztemangel in Niedersachsen langfristig bekämpfen!
Antrag der Fraktion der CDU
„Den Ärztemangel kann und will ich nicht bestreiten. Deutschlandweit stehen wir vor der großen Herausforderung, die ärztliche Versorgung zu verbessern. Ein wichtiger Punkt ist dabei unbestritten die Schaffung zusätzlicher Medizinstudienplätze. Deshalb haben wir mit dem aktuellen Haushalt den Ausbau der Studienplätze auf 200 Plätze in Oldenburg abgesichert. Etwas, was die CDU in ihrer Verantwortung in der letzten Legislatur nicht geschafft hat.
Mit Falko Mohrs investiert Niedersachsen so viel wie noch nie in den Ausbau der drei Standorte in Oldenburg, Göttingen und Hannover. Die 200 Plätze in Oldenburg sind endlich abgesichert. Weitere 750 Mio. werden zusätzlich in Göttingen und Hannover investiert.
Neben der Schaffung der Studienplätze wird es darum gehen, die Absolvent*innen in Niedersachsen zu halten. Hier hat Oldenburg eine Vorreiterrolle. Die Allgemeinmedizin steht in Oldenburg im Fokus und das große Netzwerk von Arztpraxen – insbesondere in der Fläche – ist hier zu nennen. Die angehenden Mediziner*innen leisten Praktika ab und lernen so die Arbeit in den Praxen und die Region kennen.
Ferner müssen wir die Arbeit von Ärzt*innen attraktiver gestalten, u. a. dadurch, dass wir Arbeitsmodelle anbieten, die für junge Absolvent*innen attraktiv sind. Wichtige Themen sind ferner der Bürokratieabbau, der verstärkte Einsatz von Digitalisierung und KI, die Übertragung von Aufgaben auf nichtärztliches Personal, um die Ärzt*innen zu entlasten. Diese Punkte greift das Zehnpunktepapier auf, das die Landesregierung mit Akteur*innen aus dem Gesundheitswesen erarbeitet hat.
Mit diesem Dreiklang – Studienplätze, Stärkung der Allgemeinmedizin und Entlastung von Ärzt*innen – wird es in Niedersachsen gelingen, eine gute ärztliche Versorgung sicherzustellen.“
Die vollständige Rede finden Sie hier: TOP 40 in der 72. Sitzung am 12. September 2025